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Über uns

Die Landesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer ist ein Zusammenschluss im Umfeld und innerhalb der LINKEN. Wir sind Lesben, Schwule, Transident, Transgender, Bisexuelle und Intersexuelle und gleichgesinnte Unterstützer*innen. Wir lehnen Cisheteronormativität als gesellschaftliche Norm ab.
Solange eine heterosexuelle Zweigeschlechtlichkeit stillschweigend ein Maßstab politischer Entscheidungen, juristischer Rahmensetzungen und kultureller Debatten bleibt, werden sexuelle und geschlechtliche Ausgrenzung reproduziert.
Unser Ziel ist die Überwindung des Gegensatzes von "normal" und "anders".
Wir kämpfen für die Akzeptanz der unterschiedlichen Lebensweisen und der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Gesellschaft.
Wir treten Diskriminierungen von Gruppen und Menschen - auch in der queeren Szene – entgegen.
Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit ein, denn für uns als queerpolitische Menschen sind Freiheit und Gleichheit zwei Seiten derselben Medaille.
Wir bezeichnen uns als Queer.

17. Mai 2017

IDAHOBIT* 2017 – 9. Rainbowflash International Day against Homo-, Trans- and Biphobia

Es werden weltweit nach wie vor Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und oder ihres Geschlechts diskriminiert. Die jüngsten Ereignisse machen uns nur schmerzlich bewusst wie präsent diese Gefahr noch immer ist. In Tschetschenien wird seit Wochen über die Folter, Tötung und Verschleppung von mehreren hundert Menschen berichtet und das genaue Ausmaß der Aktionen sei noch immer nicht abzuschätzen. Hilfsorganisationen versuchen Betroffene noch immer aus der Gefahrenzone zu bringen.

Aber auch in Deutschland werden immer noch bi-, homo-, und trans*geschlechtliche Menschen diskriminiert. Trans- und Inter*geschlechtlichkeit gelten medizinisch nach wie vor als Krankheiten. Solange eine heterosexuelle Zweigeschlechtlichkeit stillschweigend ein Maßstab politischer Entscheidungen, juristischer Rahmensetzungen und kultureller Debatten bleibt, werden sexuelle und geschlechtliche Ausgrenzung reproduziert. Alltagssexismus und sexualisierte Gewalt gegen Frauen, Lesben, Trans* und Inter*personen (FLTI*) bleiben weltweiter Konsens. Gesetzliche Gleichstellung heißt also noch lange nicht gesellschaftliche Gleichberechtigung.

Für Beziehungskonstellationen jenseits der heteronormativen Partner*innenschaft, also zwischen Mann und Frau, ist es bisher nicht möglich eine Eheschließung einzugehen. Wir kritisieren die daraus resultierenden Privilegien. Aufgrund der Ablehnung der Ehe für alle die sich über die Mehrheit der Bevölkerung hinwegsetzende, konservative Politiker*innen verteidigen muss weiter politischer Druck aufgebaut werden. Eine mögliche Konsequenz kann nur die Ehe für alle sein.

Des Weiteren nimmt die Verbreitung von sexuell übertragebaren Infektionen immer mehr zu. Kostenfreie Verhütung für alle Menschen und die damit einhergehende komplette Übernahme der Kosten durch Krankenkassen bzw. die Aufnahme sämtlicher Verhütungsmethoden in den Leistungskatalog der Krankenkassen sollten somit die logische Schlussfolgerung darstellen.

Letzendlich wird mit dem Erstarken der rechtspopulistischen Kräfte, wie der AfD, das Weiterkämpfen für die volle Gleichstellung von bi-, homo-, und trans*geschlechtlichen Menschen immer wichtiger. Die Linksfraktion Hamburg wird auch in Zukunft eine verlässliche Partnerin im Kampf gegen Diskriminierung, Rassismus jeder Art sein. Wir rufen dazu auf, sich gemeinsam mit queeren Menschen gegen Homo-, Trans- und Bifeindlichkeit und für die Gleichberechtigung aller Menschen einzusetzen. Liebe kennt kein Geschlecht und sollte dahingehend nicht verurteilt, sanktioniert oder abgewertet werden. Wir kämpfen für die Akzeptanz der unterschiedlichen Lebensweisen und der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Gesellschaft. Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit und individuelle Freiheit ein.

Aus diesen Gründen beteiligte sich auch DIE LINKE.queer Hamburg an diesem Tag am Rathausmarkt, Hamburg.

7. November 2015

Ausstellung „Max ist Marie - Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“

Am Samstag, den 7. November 2015 eröffnete die Linksfraktion Hamburg ihre neuen Büroräume mit der Ausstellung „Max ist Marie - Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“. Diese Ausstellung der Hamburger Fotografin Kathrin Stahl handelt von Menschen, die im falschen Geschlecht geboren wurden. Menschen, die meist bereits als Kind merkten, dass sie anders sind, als all die anderen Jungs, all die anderen Mädchen, mit denen sie sich eigentlich doch identifizieren sollten. Mit denen sie spielen wollten und es doch nur konnten, wenn sie sich verstellten. Menschen, denen das “Sich-Verstellen”, das “Sich-Anpassen” an das Geschlecht, in dem sie geboren wurden, ein Lebensmuster wurde, das unbeschreiblich viel Kraft kostet und aus dem sie irgendwann ausbrechen müssen, um überleben zu können.

Die Ausstellung befindet sich bis zum 18. Dezember 2015 in den Fraktionsräumen auf der 2. Etage, Lilienstraße 15, 20095 Hamburg und ist Mo.-Fr. zwischen 10 Uhr und 16 Uhr zugänglich.

Zur Website der Fotografin

Zu den Bildern von der Ausstellungseröffnung

1. August 2015

CSD Hamburg 2015: Akzeptanz ist schulreif

Ende Juli, Anfang August fand unter dem Motto "Akzeptanz ist schulreif" der diesjährige Hamburg Christopher Street Day statt.
Zusammen mit unserer Bürgerschaftsfraktion diskutierten wir unter dem Motto "Trans: Wir mischen mit, wir mischen uns ein!" über die Diskriminierung von Transmenschen am Arbeitsplatz und an den Schulen, über Transphobie und Gewalt, über zu wenig Aufklärung über Transmenschen und trans in der Gesellschaft und darüber, was wir tun müssen, um Transmenschen sichtbarer zu machen.
An dem Stand auf dem Straßenfest an der Binnenalster haben sich viele Genossinnen und Genossen des Landesverbandes beteiligt und an der samstäglichen CSD-Parade waren wir wieder mit einer Fußgruppe, unserem Transparent "Refugees Welcome" und unseren roten Fahrrädern präsent.

Bildergalerie zum CSD 2015

24. Januar 2015

Demonstration „Hamburg demonstriert Vielfalt“ 24. Januar 2015

Am Samstag, den 24. Januar demonstrierten „besorgten Eltern“ unter dem Motto „Der Regenbogen gehört uns“ gegen sexuelle Vielfalt und eine zeitgemäße und fortschrittliche Schulaufklärung.

Hiergegen formierte sich ein breites Bündnis, dass auf dem Hansaplatz in St. Georg für Vielfalt und Akzeptanz demonstrierte. Danach zogen viele zur Auftaktkundgebung der „besorgten Eltern“.

Bildergalerie Hamburg demonstriert Vielfalt

Webside Hamburger Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt

1. Dezember 2012

Welt-AIDS-Tag 2012

DIE LINKE. Hamburg hatte am Welt-AIDS-Tag ihren Landesparteitag und wir von der AG waren mit einem Stand dort und machten auf den Welt-AIDS-Tag und die Anliegen queerer Menschen in Hamburg aufmerksam.

Viele Genoss_innen ergriffen die Gelegenheit, um sich zum Thema AIDS zu positionieren, was wir in nachfolgender Bildergalerie dokumentiert haben.

Bildergalerie zum Welt-AIDS-Tag

Pressemitteilungen
4. August 2016

„Normal ist, wer Menschen achtet“ ist das diesjährige Motto des Hamburger CSD. Dafür setzt sich auch DIE LINKE ein.

Vom 5. bis 7. August 2016 ist DIE LINKE beim Hamburger CSD-Straßenfest am Ballindamm 34 mit einem Stand vertreten. Samstag, den 6. August 2016 zu 20 Uhr laden wir zu einem Sektempfang an unseren Stand ein. Wir freuen uns auf tolle Gespräche. Bei der Parade am 6. August ab 12 Uhr sind wir dies Jahr mit einem eigenen Truck vertreten. Bunt und laut treten wir für die Rechte queerer Menschen... mehr

 
16. Juni 2016

Orlando - Es fehlen Worte

„Unsere Solidarität ist bei allen Menschen, die nicht heterosexuell leben, unser Mitgefühl bei den Angehörigen, Freund_innen und Partner_innen“, erklärt Vivien Kaffka, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft und Bundearbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer.„Wir trauern gemeinsam mit den FreundInnen und Verwandten der nach aktuellem Berichtsstand 49 Toten und 50 Verletzten Opfer des Amoklaufs in... mehr

 
29. Juli 2015

CSD: Für Aufklärung, Bildung und eine diskriminierungsfreie Stadt

Die diesjährigen Feiern zum „Christopher Street Day“ (CSD) stehen unter dem Motto „Vielfalt lehren, lernen, leben“. „In allen gesellschaftlichen Bereichen gibt es noch viel zu tun, bis das endlich umgesetzt wird“, erklärt dazu Martin Dolzer, queerpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Nur durch die Förderung und ausreichende Finanzierung von Bildung und... mehr

 
Dokumentiert
26. Mai 2015 Pressemitteilung, Linksfraktion im Bundestag, Ehe für Alle

Die Kanzlerin muss jetzt für Klarheit in Sachen ‚Ehe für alle‘ sorgen

„Ich will mir nicht vorstellen, dass das aufgeklärte Deutschland wegen eines Häufleins Zurückgebliebener in CSU und CDU hinter der Einsicht der katholischen Iren zurück bleibt“, erklärt Harald Petzold, queerpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur Auseinandersetzung um die volle rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare innerhalb der CDU/CSU und der Koalition. Petzold weiter:„Es ist... mehr

 
9. April 2015 Pressemitteilung, Linksfraktion im Bundestag, Homo- und Transphobie, Diskriminierungsschutz

Deutschland muss selbst ernannten Homo-Heilern endlich das Handwerk legen

"Konversionstherapien sind schwere Körperverletzungen und massive Eingriffe in die Grundrechte von Lesben, Schwulen und Transsexuellen. Wenn sowohl Krankenkassen als auch Ärztekammern nicht in der Lage oder gewillt sind, dem alchemistischem Treiben der selbsternannten Homo-Heiler ein Ende zu bereiten, muss dies schnellstmöglich gesetzlich untersagt werden“, erklärt Harald Petzold,... mehr

 
26. Februar 2015 Kerstens Blog, HIV

Weg mit dem Generalverdacht gegen homo- und bisexuelle Männer

In Hamburg haben 2014 knapp 130.000 Menschen Blut gespendet. Das klingt viel, dennoch wird die Bevölkerung nicht ausreichend mit Blut versorgt. Dass es homo- und bisexuellen Männern immer noch untersagt ist, Blut zu spenden, macht allein deswegen keinen Sinn. Dass es Schwule und Bisexuelle aber auch eine unglaublich stigmatisiert und diskriminiert, ist ein nicht mehr länger zu ertragender... mehr

 
10. Mai 2011 Prager Frühling

Geschlecht & Sexualität. Nur ein Nebenwiderspruch?

Beiträge der LINKE.queer und des prager fruehlings zur Programmdebatte. Caren Lay, Klaus Lederer, Barbara Höll, Bodo Niendel, Lena Kreck und viele andere diskutieren über Heteronormativtät im Programmentwurf, postmoderne Geschlechterordnung und Emanzipationsbestrebungen jenseits von Haupt- und Nebenwiderspruchsdenken.  mehr

 
15. März 2009 BAG DIE LINKE.queer

Grundsatzpapier der BAG DIE LINKE.queer

Die Bundesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer ist ein Zusammenschluss im Umfeld und innerhalb der LINKEN. Wir sind überwiegend Lesben, Schwule, Transsexuelle, Transgender, Bisexuelle und Intersexuelle. Wir lehnen Heterosexualität als gesellschaftliche Norm ab. mehr